Hypnose Praxis Meid

„Sei Du selbst! Alle anderen sind bereits vergeben“    Oscar Wilde

Was ist Hypnose?

Als Hypnose wird das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet  (Trance ist gekennzeichnet durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung). Man spricht auch von hypnotischer Induktion und Hypnose im engeren Sinne. In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten, als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des Bewusstseins in gleichem Maße reduziert. Dadurch können bestimmte Phänomene verstärkt oder überhaupt erst wahrgenommen werden, wie beispielsweise Änderungen des Bewusstseins und des Gedächtnisses, Kontrolle des vegetativen Nervensystems, vermehrte Empfänglichkeit für Suggestionen sowie für normales Bewusstsein ungewöhnliche Reaktionen und Vorstellungen. Der Zustand der Hypnose ähnelt natürlichen, spontan auftretenden Zuständen, die man vor allem beim Einschlafen und Aufwachen sowie bei Tagträumen, konzentriertem Lesen eines Buches oder Schauen eines Films erleben kann: Die Wahrnehmung ist eingeengt und die Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet (das Buch, der Film oder aber die Worte des Hypnotiseurs). Etwas „wie in Trance“ zu tun, ist also ein  ganz alltäglicher Zustand. Jeder Mensch ist mehrfach am Tag in ”Hypnose”, zum Beispiel beim Erwachen oder Einschlafen, also in dem Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf, beim  Sport, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit. Tagträumen ist letztlich auch eine Form von Hypnose. Sich ganz auf seine Phantasie zu konzentrieren, ist Hypnose. Das Erleben eines Flow-Effekts ist eine Form von Hypnose. Im Autogenen Training wird Suggestion eingesetzt – eine Form von Hypnose. Der Bewusstseinszustand unter Hypnose ist jedoch ein besonderer Wachzustand des Unbewussten, während das Bewusstsein ruht – und ist weder mit dem des Schlafes, noch mit dem des normalen Wachseins gleichzusetzen.


Wer wird nicht hypnotisiert ???

Als Kontraindikation (auch: Gegenanzeige) bezeichnet man einen Umstand, der gegen eine Maßnahme (in diesem Fall gegen den Einsatz der Hypnose) spricht, da in ihrer Folge eine Schädigung des Klienten zu erwarten ist. Hypnose sollte nicht angewandt werden bei:


  • Geistig behinderte Menschen
  • Schweren Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Kürzlich ereigneter Schlaganfall oder Herzinfarkt
  • Psychosen
  • Endogenen Depressionen
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Alkohol-, Medikamenten-, Schmerzmittel- oder  Drogenabhängigkeit
  • Multiple Persönlichkeitsstörungen
  • Thrombose oder Embolie
  • Epilepsie
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Schwangerschaft
  • Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung der gesetzlichen  Vertreter


Sind Sie in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung? Dann bringen Sie bitte das Einverständnis Ihres Arztes / Psychotherapeuten mit, dass einer Hypnosebehandlung nichts entgegen steht.